von Jürgen Henne

Als Anleger auf Nummer sicher gehen?

Die aktuellen Kapitalmärkte sind hoch volatil. Da kommt es schon mal vor das z.B. der NASDAQ 100 an einem Tag eine Schwanungsbreite von über 750 Punkte ((24.01.2022) hat.

Chart des NASDAQ 100: Schwankungsbreite 24.01.2022

Dies entspricht ca. 4,8%. Es ist zusehends schwieriger, Geld in die richtigen Werte zu investieren. Sind die Zeiten des immer "höher und höher" an den Börsen vorbei?

Aktien, die seit Jahren ein "sicherer Hafen" für Kapitalanleger waren und von einem Allzeithoch zu einem neuen Allzeithoch rannten, weil u.a. die Notenbanken die Welt mit "Liquidität" zugeschüttet haben, scheinen allmählich wieder mit Ihren Fundamentaldaten eine Versöhnung zu suchen.

Schaut man auf die Entwicklung der Kryptowährungen wird einem nur schwindlig.

Doch was lehrt uns die Ökonomie? Wenn der wachsenden Geldmenge ein unverändertes Angebot an Waren und Dienstleistungen gegenübersteht, werden die Preise meistens steigen. Steigen Preise, verliert der "Lohn" an Kaufkraft, was wiederum zu höheren Lohnforderungen führt und möglichweise eine anhaltende Lohn-Preisspirale in Gang setzt. Dazu kommt, dass unendlich viel Geld auf den Sparbüchern von Monat zu Monat immer weniger wert wird. Es findet reale Vermögensvernichtung statt!

Das gängige Mittel zur Regulierung in diesem Falle ist u.a. das Anheben der Zinsen seitens des Staates. Das Problem dabei ist jedoch, dass sich die angehäuften Staatsschulden der gesamten Welt in schwindelerregenden Regionen bewegen. Eigentlich sind sie schon "abgehoben". Doch was heißt das? Das heißt, die Staaten werden kaum die Zinsen für ihre Verschuldung massiv anheben können, um damit die Inflation einzudämmen. Tun sie es doch fließt ein großer Teil der Staatseinnahmen in die Bedienung der Staatsschulden in Form von Zinszahlungen und somit stehen immer weniger Mittel für z.B. notwendige Infrastrukturmaßnahmen etc. zur Verfügung ohne die Steuern zu erhöhen.

Was kann der Anleger tun, um der drohenden Vermögensvernichtung durch Inflation zu entkommen? Das probate Mittel ist eine Anlage, die auf Grund der Inflation auch an Wert zunimmt. Dies sind in der Regel Sachwerte wie Immobilien, Edelmetalle, Diamanten, Ackerland, Wald etc..

Doch da gibt es ein nicht zu übersehendes Problem; nicht jeder kann sich eine Immobile, einen Acker oder ein Waldgrundstück etc. leisten, ganz zu schweigen von dem sogenannten Klumpenrisiko.

Hier kommen meiner Meinung nach die physischen Edelmetalle ins Spiel. Jedermann kann sie sich leisten (Sparpläne ab 25€ oder 50€ monatlich verfügbar). Es können auch problemlos mehrere 100.000€ und mehr darin angelegt werden. Alle Saaten und große Stiftungen tun dies (und nicht nur in der Neuzeit). Nur der "Ottonormalverbraucher" nutz diese Möglichkeiten viel zu selten. Dabei haben physische Edelmetalle mit der richtigen Strategie sehr viele Vorteile und auch ansehnliche Wertzuwächse, auch wenn sie keine Zinsen oder Dividenden abwerfen. Berücksichtigen muss man jedoch, dass die Edelmetall auch Preisschwankungen unterliegen.

Hier die wichtigsten Vorteile:

      • 1 Kg Gold bleibt 1 KG Gold
      • frei verfügbares Eigentum, jederzeit und weltweit verfügbar
      • Wertzuwächse steuerfrei nach 12 Monate

Fazit:

Wenn Sie mehr Sicherheit, mehr Sachwerte, mehr Eigentum als Forderungen an Dritte in unsicheren Zeiten haben möchten, dann sollten Sie sich mit dem Thema physische Edelmetalle ernsthaft auseinandersetzen.

Zurück

Kommentare

Einen Kommentar schreiben

Was ist die Summe aus 5 und 4?